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Solar Collision Detection Survey

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Impressum

AIWS

AIWS Zwischenbericht:

MPC Status 02.01.2010: Ca. 348 000 Asteroiden in der Minor Planet Center Datenbank, Beginn des AIWS Archivs. Angepeilte Umlaufperiode für NEA-Objekte ~ 5,9 Jahre.

MPC Status 31.07.2016: Mehr als 700 000 Asteroiden in der Minor Planet Center Datenbank

Das AIWS erreicht jetzt vom Umfang her das angepeilte Ziel. Es liegen nun für alle der am 02.01.2010 bekannten Objekte (NEAs mit einem kompletten Umlauf) Flybydaten  vor, für die nun systematische Beobachtungen durchgeführt werden können.

Beobachtungsstrategie:

Die Aufgabe ist anhand der verfügbaren Flybyprofile für die bekannten Objekte diejenigen Objekte zu untersuchen die seit dem Start des AIWS-Archivs mindestens einen nahen Vorbeiflug unterhalb von 500 000km Distanz an einem anderen Objekt hatten und aktuell heller als eine einstellbare scheinbare Helligkeit sind. Das AIWS stellt diese Distanzberechnungen zur Verfügung und ist darüberhinaus, in Kombination mit dem programmierbaren Astrotrack-Messaging Service, in der Lage individuelle Beobachtungslisten in Abhängigkeit des jeweiligen Beobachtungsinstrumentariums zu erstellen und an die einzelnen Beobachter per e-mail zu verschicken.

Was kann nun bei einer Beobachtung der in Frage kommenden Objekte erwartet werden.?

1. Nichts!!!
Der optimale Fall. Mit den zur Verfügung stehenden Teleskopen kann weder eine Bahnabweichung noch eine geometrische Veränderung des Beobachtungsobjekts entdeckt werden

2. Bahnänderung und/oder Geometrieänderung
Eine Bahnänderung ergibt sich immer dann wenn sich das beobachtete Objekt aufgrund äußerer Einflüsse von seiner bisherigen Bahn entfernt. Das kann durch mechanische Einwirkung geschehen (Impakt) oder auch durch den Strahlungsdruck der Sonne (Yarkowski-Effekt) .

Wie wahrscheinlich ist eine Bahnänderung oder eine Geometrieänderung?

Entgegen früherer Einschätzungen sind zumindest Geometrieänderungen häufiger zu erwarten als bisher gedacht.
z.b
.Objekt P/2010 A2
.Objekt Scheila
.Objekt Griseldis

alle innerhalb der letzten 5 Jahre durch Zufall entdeckt

Bildmaterial zu Objekt P/2010 A2
Hubble Space Telescope
Bernhard Häusler, Jean Francois Soulier, Gustavo Muler Michael Jäger

Bildmaterial zu Objekt Scheila
Scheila1
Scheila2

Bildmaterial zu Objekt Griseldis
Griseldis1

Bei diesen Beispielen wurden sogenannte "Extended Features" beobachtet die dadurch entstehen daß diese Objekte von anderen Objekten getroffen wurden. Es handelt sich also um Ejectmaterial (Auswurfmaterial).

Kann man das mit bodengestützten Teleskopen beobachten?

Ja, kann man. Alle Objekte wurden von bodengestützten Teleskopen entdeckt.

Können auch Amateure mit ihren Teleskopen diese "extended Features" beobachten?

Ja, das ist möglich!!!
vom Objekt P/2010 A2  und vom Objekt Scheila haben engagierte Amateurastronomen mit Teleskopen der 8" ,10" und 12" Klasse photographische Aufnahmen hergestellt.

Was sagt die Wissenschaft zu diesen Phänomenen?

Im folgenden ein Auszug von Dr. Robert Jedicke der beim LSST-Projekt mit involviert ist.

"Excerpt from the Lsst-Science Book

5.6.1 Detection of Extremely Faint Objects through Real-Time Collisions
R. Jedicke
We will measure or set a limit on the collision rate of MBAs too small to detect directly with LSST.
We will do this by searching for signatures of the transient dust clouds produced in the catastrophic collision of two objects that are otherwise too small to detect, or by detecting transient increases in the brightness of asteroids. This will allow us to test whether the
 size{frequency distribution (SFD) measured for the larger Main Belt objects can be extrapolated to smaller sizes, test and refine collisional models, and understand the physical structure of asteroids.
There is expected to be roughly one catastrophic disruption of a 10 m diameter main belt object every day and, given LSST's sky coverage, we expect to image about one of these disruptions every week.
As the dust cloud from a catastrophic disruption expands, its apparent brightness increases
as long as the optical depth t>1 after which the clouds brightness will decrease.

A 10 m diameter asteroid's disruption could create a dust cloud 1 km in diameter which would have the apparent brightness of a 1 km diameter asteroid (easily detected by LSST).
The difficulty lies in knowing the expansion rate of the dust cloud and therefore determining how long the cloud is visible. If the cloud is visible for many days to a week we might detect the expanding dust cloud on each of three nights during a lunation. The brightness of the cloud could vary dramatically from night to night, and it will be impossible to recover the object or assign a
detection to a previously detected object. If the dust cloud does not last that long it is possible that we will detect bright but `orphaned' tracklets that are impossible to link to other tracklets.
It may also be possible to detect the collision of small objects into larger objects that are easily detected by LSST. By continuously monitoring many objects over the LSST operational lifetime we can search for unusual and unrepeated brightening of asteroids as a signature of a recent collision.
With a sucient number of collisions we may determine the collision rate of these objects.

The rate at which the dust clouds brighten and fade will provide details on the physical structure of the asteroids. Color measurements or detailed spectroscopic followup of the dust clouds will provide information on the dust properties. If the collisions produce enough large grains, the clouds may be observable in the infrared for much longer if followup could be obtained from space."

Dr. Jedicke rechnet also (rein statistisch) jede Woche mit einem "Disruption Event" bei Asteroiden der 10m Klasse.

Solche Objekte sind natürlich selbst mit dem LSST Teleskop nicht zu entdecken. Und schon gar nicht mit Amateurteleskopen. Die bei einem "Disruption-Event" auftretende Staubwolke mit 1 km Durchmesser jedoch sehr wohl! (auch mit Amateurmitteln)

Warum sollte sich ein Amateurastronom hier beteiligen?

Das Beobachtungsintervall  beim LSST liegt bei ca. 3 Tagen bis ein bereits beobachtetes Objekt wieder aufgesucht werden kann.
Innerhalb dieser Zeit kann sich die Staubwolke bereits wieder aufgelöst haben.
Das LSST verfolgt eine systematische Beobachtungsstrategie. Amateurastronomen können SOFORT eine Beobachtung eines infrage kommenden Objektes beginnen, sie müssen sich nicht an ein vorgefertigtes Programm halten.
Mit Einbeziehung der AIWS Daten "stochern" Beobachter damit nicht im Nebel. Sie können also zielgerichtet an die Beobachtung von Objekten herangehen.

Wann beginnen die systematischen Beobachtungen?

Ab dem 02.01.2017 starten bei VsuAstro mit zwei Spiegelteleskopen der 6" Klasse und CCD-Kamera die ersten Beobachtungen.

Kann man bei den Beobachtungen mitmachen?

Natürlich!. VsuAstro ist ein Non-Profit Projekt. Alle notwendigen Informationen werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Zugriff auf die täglichen Beobachtungsdaten (Predictions) des ArtemisSIMULATORS
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Predictions erscheinen täglich, im Lauf des Vormittags (siehe Statusampeln rechts).
Sollte es zu Verzögerungen kommen erscheint eine Meldung auf diesem Portal.

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Wenn Sie ernsthaftes Interesse an einer Teilnahme an der AIWS Collision Detection Survey haben und Zugriff auf das AIWS Archiv sowie den Astrotrack Messenger Service benötigen, oder einfach weiterführende Informationen brauchen, kontaktieren Sie mich. (Impressum)



 
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